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Kleiner Bärentrail

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    Foto: Destination Waldviertel, © BÄRENWALD, Matthias Schickhofer
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    Foto: Destination Waldviertel, © BÄRENWALD, Matthias Schickhofer
m 1100 1000 900 800 20 15 10 5 km

BÄRENWALD – Glashüttenhäuser – Rosenegg – Galgen – Arbesbach – Arbesberg – Teufelsmauer – Altmelon – Meloner Au – Auwächter – Purrath – BÄRENWALD

Kleiner Bärentrail: 1 bis 2 Tage, 25 km, 8 Std

mittel
24 km
6:25 h
348 hm
350 hm

Vom Bärenwald wendet man sich zunächst an der Bundesstraße in nordöstliche Richtung und verlässt diese nach ca. 200m auf den nach links abzweigenden Güterweg. Zunächst über offenes Kulturland, später im Forst, wandert man an einem der letzten erhaltenen Galgen vorbei und durchquert bald darauf Arbesbach (Übernachtungsmöglichkeit für all jene, die lieber kürzer gehen). In Arbesbach wendet man sich zunächst in Richtung der Ruine, dem "Stockzahn",  zweigt aber noch davor auf den  Bienen Themen Weg ab. Diesen verlässt man bald wieder und marschiert in Richtung Arbesberg.  Ein Abstecher auf dessen "Gipfel" lohnt sich, aufgrund der schönen Granitformationen! Bei der Teufelsmauer bietet sich noch einmal ein gewaltiges Fotomotiv und schon nähert man sich Altmelon (ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten). Bevor man das Ortszentrum von Altmelon erreicht, wendet man sich auf der Bundesstraße nach links. Diese verlässt man nach wenigen Minuten und biegt nach rechts in Richtung Schalenstein und Fahrthofer Höhlen ab. Der Trail führt durch Altmelon und später durch das Naturschutzgebiet Meloner Au. Danach wandert man über die weite Wiesen und Felderlandschaft und erreicht bald darauf wieder den Bärenwald.

Profilbild von Destination Waldviertel
Autor
Destination Waldviertel
Aktualisierung: 18.06.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
940 m
Tiefster Punkt
803 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthof Lichtenwallner
Restaurant Bärenhof
Gästehaus-Cafe-Bäckerei Kerschbaummayr

Sicherheitshinweise

Bei nassen, bzw. eisigen Verhältnissen besondere Vorsicht in der Schlucht am Kamp, wie auch beim Lohnbachfall walten lassen. Trittsicherheit erforderlich, gesicherte Steige vorhanden.

Weitere Infos und Links

http://www.baerentrail.at/ 

Bärenwald: +43 2813 7604 | www.baerenwald.at 
Altmelon: +43 2813 292
Arbesbach: +43 2813 7000
Rappottenstein: +43 2828 8240

Restaurants & Unterkünfte entlang der Strecke finden Sie unter: http://www.baerentrail.at/essen-und-schlafen  

Start

BÄRENWALD Arbesbach (905 m)
Koordinaten:
DG
48.480808, 14.927702
GMS
48°28'50.9"N 14°55'39.7"E
UTM
33U 494657 5369744
w3w 
///locken.talern.welche

Ziel

BÄRENWALD Arbesbach

Wegbeschreibung

Vom Bärenwald aus nimmst du für ca. 300 m die Bundesstraße 124 in Richtung Arbesbach und biegst dann links zur „Glashütten“ ab. Du folgst für ein Stück dem Beeren/Bärenweg (Nr. 81), kommst am Staudenbauer und am Rosenegg vorbei und durchstreifst den beschaulichen Weg durch den „Forst“. Kurz vor Arbesbach kann einer der letzten in Niederösterreich erhaltenen Galgen besichtigt werden. Im Ort wendest du dich in Richtung Burgruine, dem „Stockzahn des Waldviertels“ und nimmst für ein Teilstück der Strecke den „Bienen-Themenweg“. Über die offene Landschaft des Scheibenfeldes erreichst du ein kleines, verlassenes Bauernhaus und umgehst den Arbesberg. Ein Abstecher auf diesen lohnt sich aufgrund der zahlreichen Granitfelsen, der Klauserhöhle und dem weiten Rundblick.

Die Bundesstraße 119 überquerend und durch die Reutlüsse erreichst du die Teufelsmauer, eine Steinformation die durch mehrere Höhlen beeindruckt. Hier liegt die Gemeindegrenze Arbesbach/Altmelon. Vorbei am originellen Hundemoorbadeteich erreichst du wieder die Bundesstraße. Auf diese biegst du links ein, folgst ihr für ca. 400 m und zweigst nach rechts auf den Güterweg in Richtung Perwolfs ab. Diesem folge aber nur ca. 200 m, um dich – rechts abbiegend – wieder unbefestigten Wegen zu widmen, in Richtung Schalenstein, durch die idyllische Landschaft über den Galgenbergbach, weiter zum Fahrthofer Bründl, den Fahrthofer Höhlen mit der Druidenkanzel und somit zu den nächsten –  ja! du hast es erraten! – wirklich beeindruckenden Steinformationen!

An der südlichsten Spitze des Kleinen Bärentrails kannst du am Bankerl bei der Waldkapelle auf 928 m Seehöhe den Blick über den Schmerlinghof in den Weinsbergerwald schweifen lassen. Wieder tief im Wald, über die Schmerlingmauer und die Gaubitzhöhen, erreichst du die Luaga Lucka (Steine, eh klar! Millionen Jahre alt! Beschrieben wird sie als Steinhöhle mit mehreren Räumen). Du nimmst den Güterweg und folgst diesem, am Felsenkeller vorbei, in Richtung Elfis Kräuterstube. Selbstgemachte Mitbringsel kannst du hier erwerben und auch Wissenswertes über die „Wilden Wegbegleiter“ erfahren. Wenn du Lust auf „mehr Moor“ hast, kannst du bei Elfi, die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin sowie Kräuterpädagogin ist, eine Moor- Erlebnis-Tour buchen. Diese führt über verschlungene Pfade vorbei am Altmeloner Heilmoor zu verborgenen Schätzen der Tier- und Pflanzenwelt. Diese typischen Moorelemente wirken wie ein winziges Zeitfenster, das Licht in die Vergangenheit wirft, als Elch, Wolf und Braunbär hier im Waldviertel noch heimisch waren.

Der Weg bringt dich zum Ortszentrum von Altmelon (von den Einheimischen einfach „Mauhjo“ genannt). Hier kannst du gleich beim Feuerwehrhaus links in Richtung Meloner Au abbiegen bzw. du marschierst noch weiter in den Ortskern (Einkehrmöglichkeiten), verschaffst dir einen Überblick an der Panoramatafel und wendest dich über den Ahornberg in Richtung Meloner Au (Pardon! Mauhjoner Au!). Am Güterweg marschierst du bis zu einer Parkbucht. Hier triffst du auf Zusatzschilder, die dich, je nach Jahreszeit, gerade aus oder nach rechts in Richtung Moorwald lotsen. Zu gewissen Zeiten sollen Birkhühner hier durch ein zeitlich begrenztes Betretungsverbot geschützt werden und wir bitten dich, dem Folge zu leisten. Der große Granitblock namens Auwächter wird dich beobachten!

Den Wachtelhof und das Bauernmuseum passierend erreichst du einen kleinen Teich und überquerst den Weinbergbach. Über Wiesen und Felder führt dich der Weg zur Bundesstraße und auf dieser zweigst du nach links ab. Ja! Nach links, wenn man eigentlich nach rechts soll, das ist bitter, so kurz vor dem Ziel noch dazu! Aber: die schöne Aussicht westlich von Purrath, die an klaren Tagen bis in die Alpen reicht, lohnt den Mini-Umweg allemal. Nach dem Ödhof ist es auch nur mehr ein Katzensprung zurück zum Bärenwald.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus WA33 . Möglichkeiten für download von Fahrplänen unter http://www.baerenwald.at/de/fuer-besucher/anreise/ 

Du brauchst kein Auto, um den Bärentrail zu erwandern! Möchtest du alle 4 Tage des Großen Bärentrails von einem Quartier in Arbesbach oder Rappottenstein oder Pretrobruck oder Altmelon aus absolvieren? Wir haben den genauen (Bus-)Plan für dich ausgearbeitet: http://www.baerentrail.at/downloads  

Anfahrt

ber die B 124, ca. 25 km südwestlich von Zwettl

Parken

direkt vor dem Bärenwald

Koordinaten

DG
48.480808, 14.927702
GMS
48°28'50.9"N 14°55'39.7"E
UTM
33U 494657 5369744
w3w 
///locken.talern.welche
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Bärentrail Wanderkarte als Download auf www.bärentrail.at. Die Printversion wird gerne auch zugesandt. Bitte eine Mail an info@bärentrail.at senden.

Ausrüstung

Gute Wanderschuhe, Regenjacke. Rucksack mit Getränk und Jause.

Schwierigkeit
mittel
Strecke
24 km
Dauer
6:25h
Aufstieg
348 hm
Abstieg
350 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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